Fallstudien / Wasserkraft

Alpiq

Alpiq, der Zugang zum zweitgrössten Wasserkraftportfolio der Schweiz.

Projektübersicht

Investitionsjahr: 2019-2020
Angestrebte Beteiligung: 33,3%
Techniken: Speicher-, Lauf- und Kleinwasserkraftwerke1
Industriepartner: Alpiq

Die Investition in den Schweizer Stromproduzenten Alpiq (über die Schweizer Kraftwerksbeteiligungs-AG) beinhaltet neben anderen Anlagen das zweitgrösste Wasserkraftportfolio der Schweiz.

Dieses umfasst mehr als 25 Wasserkraftanlagen, die über mehrere Einzugsgebiete diversifiziert sind – von kleinen bis zu grossen Speicheranlagen. Es symbolisiert einen wichtigen Schritt zur Sicherstellung der zukünftigen Versorgung der Schweiz mit erneuerbarer Energie im Einklang mit den Klimazielen.

Die installierte Gesamtkapazität der Kraftwerke beträgt rund 2’900 MW, mit einer Stromproduktion von mehr als 4 TWh pro Jahr.

 

1Diese Fallstudie befasst sich zwar mit dem Wasserkraftportfolio von Alpiq, die Investition schliesst jedoch auch andere Anlagen in der Schweiz und in anderen Ländern ein. Der Schweizer Anteil besteht aus mehr als 25 Wasserkraftwerken und zwei Beteiligungen an Kernkraftanlagen. International beinhaltet die Investition Positionen in Stromerzeugungsinfrastruktur mit erneuerbaren Energieträgern und Gas (ohne Kohle).

Eine ideale Ergänzung für die Schweizer Anlagegruppe

Alpiq ist ein gut etablierter Schweizer Stromerzeuger, der europaweit auch im Energiehandel tätig ist. Die Investition ist eine ideale Anlage für unsere Kunden, da sie zur Sicherheit der Stromversorgung in der Schweiz beiträgt. Daneben unterstützt die Investition auch den Energiespeicherbedarf, was angesichts der Ergänzung durch intermittierende Energiequellen wie Wind- und Solarenergie in ganz Europa ein zunehmend wichtiger Aspekt ist.

Die Wasserkraft ist eine Schlüsseltechnologie für die CO2-neutrale Grundlaststromerzeugung und bietet dringend nötige Flexibilität

Wasserkraft ist aus mehreren Gründen eine äusserst wichtige und attraktive Option der Stromversorgung:

  • Erneuerbare, CO2-freie Energiequelle, die zur nachhaltigen Entwicklung beiträgt, indem lokaler, in der Regel kostengünstiger Strom produziert wird
  • Verringert die Abhängigkeit von importierten Energieträgern, die mit dem Risiko von Preisschwankungen und Lieferunsicherheiten behaftet sind
  • Bietet viele zusätzliche Vorteile, wie etwa Vorräte für Trinkwasser und Bodenbewässerung, Dürrebereitschaft, Hochwasserschutz, Gewässerbewirtschaftung und Freizeitgestaltung
  • Ermöglicht eine schnell einsetzbare Ersatzproduktion, wenn intermittierende Quellen ausfallen, sowie eine Pumpspeicherung, wenn entsprechende Quellen zu viel Strom produzieren – dadurch lassen sich mehr erneuerbare Energiequellen, wie Wind- und Solarenergie, in das System integrieren

Ausserdem ist die Wasserkraft die weltweit meistinstallierte Stromspeichertechnik. Ihre hohe Flexibilität wird benötigt, um das Netz zu stabilisieren, da Europa immer mehr auf erneuerbare Energien setzt.

Kosteneffektiv

Das Ersetzen der Hydrospeicher durch Battereien führt zu Kosten, die 2-3 mal höher sind

Etabliert

Bewährte Technologie mit hoher technischer Reife und umfangreicher Betriebserfahrung

Flexibel

Gute Start-/Stopp-Flexibilität – schnelle Reaktionszeit entscheidend für die Netzstabilität

Umfangreich

Grosses Speichervolumen geeignet für saisonale Speicherung

Effizient

Hohe Energieeffizienz und sehr geringe Selbstentladung